Lesen und Schreiben sind für viele Menschen selbstverständlich. Doch was, wenn genau das schwerfällt?
Eine kleine Ausstellung in der Volkshochschule Jülicher Land lädt dazu ein, diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Bis zum 17. September macht sie sichtbar, welche Herausforderungen Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten im Alltag erleben und was sich verändern kann, wenn sie ihre Kompetenzen verbessern. Bilder und Statements aus verschiedenen Lebensbereichen zeigen, wie eng Lesen und Schreiben mit Beruf, Familie, Gesundheit, finanzieller Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe verbunden sind. Hinzu kommen Fakten über Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten in Deutschland.
Für die Ausstellung wird Informationsmaterial der Kampagne „Lesen und Schreiben öffnet Welten“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der kleinen Fotoausstellung „Lebenswelten gering Literalisierter“ des Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung e. V. kombiniert. Beides wurde im Rahmen der in diesem Jahr endenden nationalen Dekade für Alphabetisierung erstellt.
Informationen zur Ausstellung kompakt:
Ort: Foyer der VHS Jülicher Land, Forum am Aachener Tor, Am Aachener Tor 16, 52428 Jülich, Zeitraum: vom 17. August bis 17. September, kostenfrei zugänglich im Rahmen der Öffnungszeiten des Gebäudes (in der Regel Mo-Do. 8:30 bis 18 Uhr)
Der Schritt zum Lernen kann für Viele ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstständigkeit und neuen Möglichkeiten sein. Eine Möglichkeit dazu in Jülich:
Lerntreff Lesen & Schreiben im Stadtteilzentrum Nordviertel
Nordstr. 39, Jülich, ab 8.September, jeweils dienstags, 17:30-19 Uhr, kostenlos, keine Anmeldung nötig, Einstieg jederzeit. Teilnehmen können Erwachsene, deren Muttersprache Deutsch ist oder die gut Deutsch sprechen.

