Verbotene Wörter – vergessene Worte – verdrängte Gedanken:
sollen wir wirklich nicht mehr alles sagen dürfen?
Der Streit um das „N-Wort“, das „Z-Wort“, das „E“- und das „I“- Wort macht viele fassungslos. Die „Grenzen des Sagbaren“ würden im gesellschaftlichen Diskurs immer weiter verschoben – sagen oft gerade die, die das Sagbare ihrerseits immer mehr einengen wollen.
Die anhaltenden Diskussionen machen deutlich, wie sehr Sprache die Spannungen und die weltanschaulichen wie politischen Zerwürfnisse im öffentlichen Raum prägt.
„Linke“ und „Rechte“ ringen um die Deutungshoheit über Begriffe wie „Klimawandel“, „Migration und Remigration“, „Vielfalt“, „Gerechtigkeit“, „Demokratie“ – oder zuletzt „Stadtbild“.
Erfüllt unsere Sprache noch ihren eigentlichen Zweck, Verständigung und Ausgleich in der Gemeinschaft zu gewährleisten – oder ist sie inzwischen vor allem zu einem Kampfmittel sich bekämpfender Ideologien geworden, der die Gesellschaft zunehmend belastet und in einen Krieg der Begriffe mündet ?
Anmeldung erforderlich
| Kursnummer | T02-004 |
| Termin(e) |
Di. 10.03.2026, 19:00 - 20:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Jülich: VHS Am Aachener Tor |
| Kursleitung |
Claus Maas
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| Kosten | 0,00 € |
| Weiterempfehlen: | |
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Dienstag • 10.03.2026 • 19:00 - 20:30 Uhr | Jülich: VHS: SemR 7 |